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Impulse zur Selbstwahrnehmung

Ein Raum für dein Inneres –
achtsam, klar, stärkend.

Diese Seite lädt dich ein, innezuhalten
und dich selbst tiefer zu erforschen.
Die Impulse helfen dir, dich mit deinen Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Kräften zu verbinden.
Du kannst sie lesen, wirken lassen oder als Einstieg für deine persönliche Entwicklung nutzen.

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5. In guter Verbindung mit dir

Selbstbeziehung &
Schattenarbeit

Deine wichtigste Beziehung ist die zu dir selbst.

Die Beziehung zu dir selbst prägt alles.
Wie du mit dir sprichst.
Wie du dich wahrnimmst.
Wie sicher oder unsicher du dich im Leben bewegst.

Innere Sicherheit entsteht nicht durch Stärke oder Kontrolle.
Sie wächst dort, wo du dir selbst zugewandt bist.
Wo du dich ernst nimmst – ohne dich zu bewerten.

Selbstbeziehung bedeutet,
bei dir anzukommen.
Dich zu spüren.
Dir zuzuhören.
Dir zu glauben.

Nicht alles gleich zu wissen.
Nicht alles erklären zu müssen.
Sondern wahrzunehmen, was in dir lebendig ist.

Wenn du beginnst, freundlicher mit dir zu sein,
verändert sich dein innerer Raum.
Was gesehen wird, darf sich entspannen.
Was anerkannt wird, muss sich nicht länger melden.

Innere Heimat entsteht dort,
wo du dich nicht mehr verlässt.
Wo du dir erlaubst, in dir selbst sicher zu sein –
auch mit offenen Fragen, auch mit Unklarheit.

Diese Verbindung ist nichts,
was du herstellen musst.
Sie ist bereits da.
Sie wird spürbar, wenn du still wirst
und dir selbst wieder näher kommst.

Impulsfragen

  • Wann fühle ich mich mit mir verbunden – und wann verliere ich mich?

  • Wie spreche ich innerlich mit mir – stärkend oder fordernd?

  • Was würde sich verändern, wenn ich mir selbst mit mehr Güte begegne?

„Werde dir selbst ein Ort, an dem du gern bist.“

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Selbstbeziehung &
Schattenarbeit

6. Dein Licht beginnt im Dunkeln

Was du an anderen verurteilst, zeigt dir, was in dir gesehen werden will.

Wir alle tragen Schatten in uns.
Verletzte, verdrängte oder abgelehnte Anteile,
die lange keinen Raum hatten.

Diese Schatten zeigen sich selten direkt.
Oft begegnen sie uns im Aussen –
als Ärger über andere,
als wiederkehrende Konflikte,
als Widerstände, die wir nicht verstehen.

Was uns besonders triggert, berührt meist etwas Eigenes.
Nicht, um uns zu beschämen,
sondern um gesehen zu werden.

Der innere Weg führt nicht nur ins Licht.
Er führt auch durch das Dunkle.
Nicht als Umweg –
sondern als Teil der Heilung.

Schattenarbeit bedeutet,
nicht länger im Aussen zu kämpfen,
sondern im Innern zuzuwenden.
Mit Ehrlichkeit.
Mit Mut.
Und mit Mitgefühl.

Wenn du beginnst, das, was du lange von dir getrennt hast,
wieder zu dir zu nehmen,
verändert sich etwas Grundlegendes.
Urteile werden weicher.
Reaktionen verlieren ihre Schärfe.
Und dort, wo Widerstand war,
entsteht Raum.

Heilung geschieht nicht durch Tun.
Sondern durch Bereitschaft.
Durch das innere Ja zu dem,
was in dir leben will.

Einladung zur Selbsterforschung

  • Was genau stört mich an dieser Person oder Situation?

  • Kenne ich dieses Gefühl auch von mir selbst?

  • Welcher Anteil in mir sehnt sich nach Anerkennung und Frieden?

„Heilung beginnt dort, wo du aufhörst, dich von dir selbst zu trennen.“

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Was tun mit Vorurteilen?

Selbstbeziehung &
Schattenarbeit

Vorurteile wirken oft, als hätten sie mit dem anderen zu tun.
In Wahrheit erzählen sie etwas über unsere Beziehung zu uns selbst.

Sie entstehen dort, wo ein innerer Anteil versucht, „richtig“, „gut“ oder „wertvoll“ zu sein –
und zugleich die leise Überzeugung trägt, selbst nicht zu genügen.
Was wir in uns nicht sehen oder annehmen können, verlagern wir nach aussen.
Wir bewerten, vergleichen, grenzen ab.

So entstehen innere Barrieren.
Sie schützen scheinbar – und engen zugleich ein.
Sie verhindern echte Begegnung und nehmen uns Lebensfreude.

Vorurteile sind Hinweise.
Oft zeigen sie uns Anteile, die wir in uns selbst nicht gerne anschauen.
Menschen, die uns triggern, halten uns unbewusst einen Spiegel hin.
Nicht um uns zu beschämen, sondern um etwas bewusst werden zu lassen.

Der erste Schritt ist Wahrnehmung.
Vorurteile bemerken – ohne sie zu rechtfertigen oder zu verurteilen.
Und dann innehalten bei einer schlichten Frage:
Ist das wirklich Wahrheit?

Wahrheit ist ruhig.
Sie wertet nicht.
Sie ist offen.

Wenn wir bereit sind, Bewertungen loszulassen und Menschen neu zu begegnen –
neugierig, wach, ohne vorgefertigte Bilder –,
lösen sich viele Vorurteile von selbst auf.
Plötzlich sehen wir, was ist, statt das, was wir erwartet haben.

Dieser Blick verändert nicht nur die Beziehung zum Gegenüber,
sondern auch die Beziehung zu uns selbst.
Mit wachsender Offenheit entsteht Nachsicht.
Und daraus kann Selbstannahme wachsen –
die Grundlage für echte Nächstenliebe.

Ohne die Scheuklappen von Vorurteilen wird das Leben weiter.
Überraschender.
Lebendiger.

Impulsfragen

  • Gegen wen oder was hege ich immer wieder Vorurteile?

  • Was könnte mir diese Reaktion über mich selbst zeigen?

  • Wie fühlt es sich an, einen Menschen einmal ganz ohne Erwartung zu betrachten?

„Wahrheit braucht kein Urteil – nur Offenheit.“

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Selbstbeziehung &
Schattenarbeit

Von Angst zu Kraft

Tu es, obwohl du Angst hast

Angst ist kein Fehler.
Sie ist ein Signal.

Sie zeigt dir nicht, dass du falsch bist,
sondern dass du an einer Schwelle stehst.
Dort, wo etwas Neues beginnt, meldet sich oft zuerst die Angst.

Du musst nicht angstfrei sein, um weiterzugehen.
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.
Mut bedeutet, die Angst wahrzunehmen – und dich trotzdem zu bewegen.

Nicht gegen sie.
Nicht über sie hinweg.
Sondern mit ihr.

Angst entsteht oft dort, wo Kontrolle endet.
Wo Sicherheiten brüchig werden.
Wo du dich nicht mehr verstecken kannst hinter Perfektion oder Vorbereitung.

Und genau dort beginnt Wachstum.

Kraft zeigt sich nicht im grossen Schritt.

Sondern im echten.
Manchmal ist es nur ein leises Ja.
Ein kleines Weitergehen.
Ein Innehalten – und dann doch bleiben.

Du musst nichts beweisen.
Du darfst unvollständig sein.
Und dennoch in Bewegung.

Angst verliert ihre Macht nicht durch Bekämpfung,
sondern durch Kontakt.
Wenn du ihr Raum gibst, ohne ihr zu folgen,
wird sie durchlässiger.

So wird aus Angst allmählich Kraft.
Nicht laut.
Nicht heroisch.
Sondern tragend.

Impulsfragen

  • Wo in meinem Leben halte ich inne, weil Angst da ist?

  • Was würde ein kleiner, ehrlicher Schritt jetzt bedeuten?

  • Wie fühlt es sich an, Angst zuzulassen, ohne ihr die Führung zu überlassen?

„Mut beginnt dort, wo du dich nicht länger von Angst bestimmen lässt.“

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Selbstbeziehung &
Schattenarbeit

Zwischen Mitgefühl und Selbstachtung

Warum ziehe ich immer wieder Männer an,
die meine Fürsorge brauchen,
aber mir keine Ebenbürtigkeit schenken?

Oft beginnt es mit Mitgefühl.
Mit einem grossen Herzen.
Mit der tiefen Fähigkeit, zu sehen, wo jemand leidet.

Dieses Mitgefühl ist echt.
Es ist Teil deiner Stärke.
Und es hat eine Geschichte.

Viele Menschen, die sich immer wieder um andere kümmern,
kennen das Gefühl, selbst nicht genug gewesen zu sein.
Ausgegrenzt. Übersehen. Nicht gehalten.
Aus dieser Verletzung entsteht der Wunsch,
es für andere besser zu machen.

Doch was heilt,
wenn du dich selbst dabei vergisst?

Dein Herz darf helfen.
Aber nicht überall.

Es gibt Lebensbereiche,
in denen deine Fürsorge am richtigen Ort ist.
Und es gibt einen Bereich,
in dem du nicht mehr die Heilende sein musst.

Partnerschaft braucht keine Rettung.
Sie braucht Begegnung.
Auf Augenhöhe.
In Respekt.
In Würde.

Jetzt darfst du unterscheiden.

Du darfst dir zugestehen,
gut behandelt zu werden.
Nicht später.
Nicht erst, wenn du „genug gegeben“ hast.
Jetzt.

Selbstachtung beginnt nicht im Aussen.
Sie beginnt darin,
wie du mit dir selbst umgehst.

Wie sprichst du mit dir?
Wie lebst du?
Wie erlaubst du dir Schönheit, Ordnung, Wert?

Wenn du beginnst, dich selbst ernst zu nehmen,
verändert sich das Feld,
in das du Menschen einlädst.

Nicht durch Forderung.
Sondern durch Haltung.

Du darfst aufrecht stehen.
Als Frau, die weiss, was sie wert ist.
Und die sich nicht mehr klein macht,
um geliebt zu werden.

Impulsfragen

  • Wo gebe ich mehr, als ich empfange?

  • In welchen Beziehungen verlasse ich mich selbst?

  • Wie würde ich mich behandeln, wenn ich mich wirklich achten würde?

Mitgefühl wird heilsam,
wenn es von Selbstachtung getragen ist.

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Das Leben ist nur eine Antwort
auf die Liebe, auf deine Gedanken, auf dein Sein

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Hinweis: Meine Begleitung ergänzt, ersetzt jedoch keine medizinische oder psychologische Therapie.

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